Donnerstag, 13. November 2014

Traumfetzen

Ich befand mich in einer Bibliothek und saß auf einem schwebenden Buch mit untergeschlagenen Beinen. Andere Bücher schwebten um mich herum, ohne erkennbares Ziel. Die Luft war nicht klar, es war staubig und in Sepiatönen gehalten. Alles in allem war es eine sehr ruhige und friedliche Atmosphäre. Anderen Menschen, welche ich nur schemenhaft wahrnahm, schwebte ich ungefähr fünf Meter über den Köpfen. Als ich nach oben sah, wurde mir klar, dass sich die Bibliothek in so etwas wie in einer Kathedrale befand. In den sehr hohen Kuppel- und Turmdächern flogen Vogelschwärme durch Sonnenstrahlen reflektierenden Staub. Das sah sehr episch aus.

Übergangslos stand ich in einer Scheune. Neben mir sah ich meine beste Freundin, mit skeptischem Blick. Am Boden befanden sich im Stroh oder Heu zwei Kuhlen. Aus irgendeinem Grund wollte ich meine Freundin davon überzeugen, dass man es sehr warm hat, wenn man sich ins Stroh einkuschelt. Sie wollt es mir nicht glauben, war aber andererseits im selben Augenblick von der Richtigkeit meiner Behauptung überzeugt. Das alles lief auf telepathischer Ebene ab. Ich wusste, dass es sich um einen Ernstfall handelte. Es kam darauf an, Alternativen zu finden für ein Leben nach der Apokalypse.

Als nächstes schaute ich in die ausladende Krone eines uralten, aber kerngesunden Baumes. Sonnenstrahlen fielen auf malerisch- mystische Weise auf mein Gesicht, denn ich lag unter dem Baum auf der Wiese. Rings um mich herum war eine üppige und prachtvolle Flora zu sehen. Sonnentümpel tanzten auf dem saftig grünen Rasen, der durchsetzt war, mit einer Unmenge bunter Blumen. Eine sanfte Brise spielte mit den Zweigen, so dass ich die Blätter rascheln hörte. Das ganze wurde untermalt von einer unbeschreiblich schönen Musik. Alles war auf das harmonischste aufeinander abgestimmt, ich würde sagen, es war ein perfekter Augenblick. Ich spürte wie frische Kräfte meine Adern durchströmten. Gut gelaunt und erholt startete ich in den Tag. 


Verwandte Themen: MagieWie Innen- so außen